Alex's Modellbauseite
         
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Wer sich auf dieser Seite schon ein bißchen besser umgeschaut hat, der wird wissen, daß bereits der zweite Riser 100 im Bau ist. Der Riser 100 ist ein absoluter Anfängersegler der Firma SIG aus den USA. Die 100 steht für die Anzahl von Inch der Spannweite. Kurz um, der Segler hat 2,54m Spannweite. Das Modell ist eine komplette Holzkonstruktion und wird in vielen Einzelteilen geliefert. Für ARF Enthusiasten ist das Modell also nichts. Einige Teile, wie z.B. Rumpfnase und die Flächenrandbögen, werden nur als eckiger Balsaklotz mitgeliefert, den man zeichnungsorientierend zurechtmodulieren darf. Auch die dünnen Leisten, aus denen das Leitwerk besteht, werden in Meterware geliefert und müssen Teil für Teil abgelängt werden. Seine extrem gutmütigen Flugeigenschaften bekommt das Modell durch seine Knickflächen mit dem dicken Profil. Dadurch wird das Modell extrem eigenstabil. Gesteuert wird das Modell nur mit Höhen- und Seitenruder. Querruder sind nicht vorgesehen. Dafür hat man als Erbauer die Möglichkeit, Störklappen in die Flächen einzubauen. Diese sollen bei starker Thermik dafür sorgen, daß man den Rückweg zur Erde wieder findet. Bis jetzt hat das aber auch immer so geklappt. Das das Modell nicht in Europa konstruiert wurde, merkt man sehr schnell, wenn man sich die gedachte Störklappenanlenkung anschaut. Laut Bauplan soll diese durch je einen dünnen Bindfaden realisiert werden. Diese sollen dann nach dem zusammenstecken der Flächenhälften an ein Servo im Rumpf angeschlossen werden. Jeder mag so eine Lösung anders bewerten, ich habe von dem Bandsalat großen Abstand genommen. Da das Modell wenige Herausforderungen erwarten ließ, habe ich mir in der Bauphase etwas Anderes überlegt. Ein langsames, einfach zu fliegendes Modell, daß muß man doch auch im Dunkeln fliegen können, oder??? Aus diesem Grund wurde das Modell mit sechs Spannungswandlern ausgestattet. Diese Wandler transformieren die Spannung aus dem Hauptakku von 12 Volt auf ca. 140 Volt hoch. Diese erhöhte Spannung bringt dann die sechs Leuchtfolien am Modell zum Leuchten. Um die Flugrichtung später unterscheiden zu können, wurden für die Folien zwei Farben gewählt. Weiterhin wurden zwei Folien pro Tragflächenseite angebracht und eine Folie je Höhenruderseite. Die Leuchtkraft ist im Dunkeln absolut ausreichend. Leider habe ich bei der ganzen Angelegenheit eines nicht bedacht. Der Kurvenflug mach in der Dunkelheit Probleme. Denn dann sieht man die Tragflächen nicht mehr von unten. Teilweise, je nachdem wie steil man das Flugzeug in die Kurve lenkt, sieht man nur die oberen Seiten des Modells. Das Modell verschwindet dann für den Piloten in absolute Dunkelheit und wird erst nach absolvierter Kurve wieder sichtbar. Da das nachträgliche Nachrüsten von Folien nicht mehr möglich ist, ohne die Bespannung zu lösen, habe ich das Projekt unter dem Motto "shit happens" abgehakt. ;-)

Beim nächsten Mal weiß man auch dieses und ist wieder einen Schritt schlauer.